Familienbuch Euregio

Claus Schenk von Stauffenberg
* 15.11.1907 rk Jettingen / Günzburg    + 20.07.1944 Berlin
[Wikipedia] Claus Philipp Maria Schenk Graf von Stauffenberg, *15.11.1907 in Jettingen, Königreich Bayern, †21.07.1944 in Berlin, war ein Offizier der deutschen Wehrmacht und während des Zweiten Weltkrieges eine der zentralen Figuren des militärischen Widerstandes gegen den Nationalsozialismus in Deutschland. Seine Eltern waren Alfred Schenk Graf von Stauffenberg, der letzte Oberhofmarschall des Königs von Württemberg, und Caroline Gräfin von Üxküll-Gyllenband. Am 26. September 1933 heiratete er in Bamberg Nina Freiin von Lerchenfeld. Mit ihr hatte er fünf Kinder. Graf von Stauffenberg verübte das misslungene Attentat auf Adolf Hitler vom 20. Juli 1944 und war als Stabschef beim Befehlshaber des Ersatzheeres entscheidend an der daran anschließenden „Operation Walküre“ beteiligt, dem Versuch eines Staatsstreiches. Am 21. Juli wurde er hingerichtet. Himmler plante, die Familien der Verschwörer zu ermorden und die Familiennamen auszulöschen. Die zunächst ins Auge gefasste Blutrache wurde wieder verworfen und stattdessen eine umfangreiche Sippenhaft befohlen. Stauffenbergs schwangere Ehefrau Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg wurde in das Konzentrationslager Ravensbrück deportiert. Aufgrund der anstehenden Geburt wurde sie in ein Frauenentbindungsheim der Nationalsozialisten in Frankfurt (Oder) verlegt. Die Kinder wurden in ein Kinderheim bei Bad Sachsa verbracht. Es gab Pläne, sie nationalsozialistischen Familien zur Adoption zu übergeben. Sie erhielten den Nachnamen „Meister“ und verblieben dort bis zum Kriegsende. 
[Wikipedia] [Sterbeurkunde] Standesamt Bamberg Nr. 989/1951, Der Oberst Klaus Philipp Maria Schenk Graf von Stauffenberg, römisch-katholisch, wohnhaft in Bamberg, Schützenstraße 20, ist am 20.07.1944, Stunde unbekannt, in Berlin W 35, Bendlerstraße 14 verstorben. Der Verstorbene war geboren am 15. November 1907 in Jettingen, Kreis Grünzburg. Vater: Alfred schenk Graf von Stauffenberg. Mutter: Karoline Schenk Gräfin von Stauffenberg, geborene Gräfin Üxküll-Gyllenband. Der Verstorbene war verheiratet mit Nina Magdalena Elisabeth Vera Lydie Herta Schenk Gräfin von Stauffenberg, geborene Freiin von Lerchenfeld, wohnhaft in Lautlingen, Kreis Balingen. Bamberg, den 14. November 1951
Eltern: Alfred Schenk von Stauffenberg und Karoline von Üxküll-Gyllenband
Gedenktafel für Claus Graf Schenk von Stauffenberg
Sterbeurkunde Klaus Schenk Graf von Stauffenberg 1907 - 1944
Link: Claus Schenk Graf von Stauffenberg in Wikipedia
Link: 60 Jahre Bundeswehr: Der Vater und das Attentat: Berthold Schenk Graf von Stauffenberg erinnert sich
Nina von Lerchenfeld
* 27.08.1913 ev Kowno    + 02.04.2006 Kirchlauter
Elisabeth Magdalena Freiin von Lerchenfeld 
[Wikipedia] Elisabeth Magdalena Freiin von Lerchenfeld, genannt Nina Freiin von Lerchenfeld, *27.08.1913 in Kowno, †02.04.2006 in Kirchlauter bei Bamberg, war mit Claus Schenk Graf von Stauffenberg verheiratet. Sie kam als Tochter des fränkischen Generalkonsuls Gustav Freiherr von Lerchenfeld, einem königlich bayerischen Kämmerer und kaiserlichen Generalkonsul, sowie der baltischen Adeligen Anna Freiin von Stackelberg zur Welt. Sie besuchte in Bamberg das Lyzeum und lernte bereits mit 16 Jahren als Schülerin auf einem Mädcheninternat im Heidelberger Stadtteil Wieblingen Claus Philipp Maria Schenk Graf von Stauffenberg kennen. 1930 folgte die Verlobung und am 26. September 1933 in Bamberg die Heirat. Die Kinder wurden nach der Tradition des Hauses Stauffenberg katholisch getauft und erzogen, obwohl Nina, wie auch die Mutter von Claus von Stauffenberg, evangelisch war. Der Ehe entstammen insgesamt fünf Kinder. Dass ihr Mann und dessen Freunde einen Staatsstreich gegen das nationalsozialistische Reich planten, war ihr bekannt, nicht hingegen der erst spät gefasste Entschluss ihres Mannes, das Attentat selbst auszuführen. Die damals schwangere Nina von Stauffenberg wurde, wie ihre Kinder und alle Stauffenbergischen Namensträger, nach dem missglückten Attentat ihres Mannes von der Gestapo in Sippenhaft genommen. Die Kinder wurden von den Nationalsozialisten in ein Kinderheim in das niedersächsische Bad Sachsa verschleppt und unter Angabe von falschen Namen festgehalten. Nina von Stauffenberg brachte ihr fünftes Kind, Konstanze, während der Haft am 27. Januar 1945 in einem Frauenentbindungsheim der Nationalsozialisten in Frankfurt (Oder) zur Welt. Einige Tage später kam ihre Mutter Anna in einem Straflager der SS ums Leben. Nach einer Odyssee durch verschiedene Konzentrationslager als Sondergefangene wurden sie bei Kriegsende nach Franken verschleppt und kamen dort schließlich frei. Am 2. April 2006 starb Nina von Stauffenberg im Alter von 92 Jahren.
Eltern: Gustav von Lerchenfeld und Anna von Stackelberg
Link: Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg in Wikipedia
  26.09.1933 Bamberg
[Wikipedia] Claus Philipp Maria Schenk Graf von Stauffenberg heiratete am 26. September 1933 in Bamberg Elisabeth Magdalena Schenk Gräfin von Stauffenberg.  

 
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