Familienbuch Euregio

Ludwig Soumagne
* 11.06.1927 rk Norf    + 22.10.2003 Norf
Beruf: Niederrheinischer Mundartdichter 
[DieQuecke] Heft Nr. 89, Dezember 2019, Ludwig Soumagne, Sohn von Joseph Hubert Ludwig Soumagne und Sibilla Hilgers. 
[Wikipedia] Ludwig Soumagne (* 11.06.1927 in Norf bei Neuss; † 22.10.2003 ebenda) war ein niederrheinischer Mundartdichter. 
Er besuchte die Oberrealschule in Neuss, absolvierte eine Lehre zum Bäcker- und Konditormeister und führte eine Bäckerei in Neuss-Norf. 
Sein bekanntestes Werk ist die Litanei, ein Gedicht, das den Herrgott bittet, die „Dolle“ (Verrückten) zu beschützen, die für „uns“ allerlei mühselige Arbeit tun. Es ist in mehr als 300 Sprachen und Dialekte übersetzt worden. 
Soumagne schrieb seit 1946 Lyrik und Prosa. Seit 1956 war er Mitglied der Fachgruppe 'Rheinische Mundartschriftsteller' im Rheinischen Heimatbund. Zahlreiche Veröffentlichungen in den Zeitschriften „Der Niederrhein“ und „Die Heimat“. 1966 brachte er seinen ersten Gedichtband heraus. Seitdem wurde er einer der bedeutendsten niederrheinischen Mundartdichter. Er wurde oft als Gastdozent an die Pädagogische Hochschule Neuss geladen. 
Außerdem war er 20 Jahre lang Hörspielautor des WDR, Mitglied des P.E.N. und Gründungsmitglied des Internationalen Dialektinstituts Wien. 
1989 wurde das Internationale Mundartarchiv des Rhein-Kreises Neuss in Dormagen-Zons noch zu seinen Lebzeiten nach ihm benannt. 
Ehrungen: Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für junge Künstlerinnen und Künstler (1975), Bundesverdienstkreuz (1985), Benediktpreis von Mönchengladbach (1986), Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen (1988), Bundesverdienstkreuz 1. Klasse (1995), Ludwig-Soumagne-Weg in Neuss-Norf.
Eltern: Wilhelm Soumagne und Maria Josefa Thalmann
Link: Wikipedia - Ludwig Soumagne 1927-2003, Niederrheinsicher Mundartdichter

 
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