Familienbuch Euregio

Wilhelm Pitz
* 25.08.1897 rk Breinig    + 21.11.1973 Breinig
Beruf: Musiker, Chorleiter 
[Hilgers] [Publikation] Heimatblätter des Kreises Aaachen, Wilhelm Pitz und die Dorfmusik seines Heimatortes Breinig: Wilhelm Pitz war ein Sohn von Jacob Pitz und Katharina von der Kall. Seine Mutter starb früh. 
[Hilgers] [Wikipedia] Wilhelm Pitz, *25.08.1897 in Breinig, +21.11.1973 in Aachen, war ein deutscher Chorleiter. Er wurde vor allem als Leiter des Chores der Bayreuther Festspiele bekannt. Pitz wuchs in einem musikalischen Elternhaus auf. Schon sein Vater leitete den örtlichen Gesangsverein. Wilhelm Pitz erlernte zunächst bei dem Aachener Konzertmeister Fritz Dietrich, einem Joseph Joachim-Schüler, das Geigenspiel. Direkt nach der Schulzeit wurde Pitz Eleve im Aachener Stadtorchester, das von 1912 bis 1918 von Fritz Busch geleitet wurde. Schon kurze Zeit später gehörte Pitz zu den Ersten Geigern des Orchesters. Während des Ersten Weltkrieges schloss sich Pitz einer Militärkapelle an und lernte zusätzlich Posaune. Nach dem Krieg wurde Pitz Leiter des Aachener Gesangvereins und zehn Jahre später Chordirektor des Aachener Stadttheaters. Nachdem Herbert von Karajan im Jahre 1935 Generalmusikdirektor in Aachen geworden war, erhielt Pitz auf seine Anregung hin das Amt eines „Städtischen Chordirektors“ und wurde zusammen mit Herbert von Karajan bekannt. Nach dem Zweiten Weltkrieg bemühte sich Pitz um die Wiederbelebung des Aachener Musiklebens. Daneben übernahm er den Kölner Männergesangverein, den er bis 1957 leitete. Im Januar 1951 erhielt er ein Telegramm Karajans, der ihn bat, für die Wiedereröffnung der Neuen Bayreuther Festspiele, die jetzt unter der Leitung von Wieland und Wolfgang Wagner standen „den weltbesten Chor“ aufzubauen. Pitz akzeptierte und prüfte die Chorsänger von 36 Bühnen. Nach den ersten Bayreuther Chorproben meinte Wieland Wagner: „Wilhelm Pitz ist die größte Chorbegabung, die mir je begegnet ist. Wenn alle so gut sind wie er, ist mir um das Gelingen der Festspiele nicht bange.“ Pitz leitete den Festspielchor von 1951 bis 1973 und trug maßgeblich zu dem berühmt gewordenen „Chor-Klangwunder Bayreuth“ bei. Bedingt durch eine schwere nervliche Erkrankung beendete Pitz 1973 seine Aktivitäten und zog sich nach Aachen-Kornelimünster zurück, wo er im November 1973 starb. Ein Gedenkstein befindet sich heute vor dem Gebäude der ehemaligen Schule. 
[Hilgers] [Zeitung] Aachener Zeitung vom 26. August 2007: In dem Karton befinden sich nämlich neben einem Gästebuch und einer Partitur 13 vorwiegend schwarze Tagebücher unterschiedlicher Größe, die lückenlos von 1946 bis 1971 den Lebensweg des berühmten Chordirektors Wilhelm Pitz beschreiben. Das Künstlerehepaar - Erna und Wilhelm Pitz - hat die Notizen einst handschriftlich verfasst. Neben biografischen Vermerken enthalten die Tagebücher Berichte über die zahlreichen Konzerte und Auftritte des großen Musikers, der 1897 in Breinig geboren wurde und 1973 in Kornelimünster starb. „Meine Mutter hat die Tagebücher per Testament geschenkt bekommen”, versichert Trispel. Das Geschenk erhielt Lina Trispel, als 1997 Erna Pitz, die Gattin des berühmten Musikers, der von 1951 bis 1971 den Bayreuther Festspielchor leitete und mit den Wagner-Enkeln - Wieland und Wolfgang Wagner - befreundet war, starb.
Eltern: Jacob Pitz und Katharina von der Kall
Link: Die unscheinbare Verpackung enthält einen Schatz
Link: Wilhelm Pitz in Wikipedia
Erna NN
+ 1997
[Hilgers] [Zeitung] Aachener Zeitung vom 26. August 2007: In dem Karton befinden sich nämlich neben einem Gästebuch und einer Partitur 13 vorwiegend schwarze Tagebücher unterschiedlicher Größe, die lückenlos von 1946 bis 1971 den Lebensweg des berühmten Chordirektors Wilhelm Pitz beschreiben. Das Künstlerehepaar - Erna und Wilhelm Pitz - hat die Notizen einst handschriftlich verfasst. Neben biografischen Vermerken enthalten die Tagebücher Berichte über die zahlreichen Konzerte und Auftritte des großen Musikers, der 1897 in Breinig geboren wurde und 1973 in Kornelimünster starb. „Meine Mutter hat die Tagebücher per Testament geschenkt bekommen”, versichert Trispel. Das Geschenk erhielt Lina Trispel, als 1997 Erna Pitz, die Gattin des berühmten Musikers, der von 1951 bis 1971 den Bayreuther Festspielchor leitete und mit den Wagner-Enkeln - Wieland und Wolfgang Wagner - befreundet war, starb.

 
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